![]() |
||
|
|

Startseite
Backskiste Der Verein Episoden und Gedanken Koppeltabelle Berichte Die Schiffe Ereignistafel Diskussionsforum Gästebuch Satzung Mitglied werden Links Kontakt Impressum
© 1999-2008
Marinekameradschaft KSS e.V. Rostock-Warnemünde Alle Rechte vorbehalten |
Familientreffen 2005 in Peenemünde Bei herrlichem Wetter ging es am Sonnabend per Usedomer Bäderbahn nach Peenemünde. Erste Station des Tages war das Museum im und um das Kraftwerk. Das Außengelände zeigte maßstabsgetreue Nachbildungen der V-1 und V-2. Aber auch andere, neuere Militärtechnik - z. B. aus der MIG-Reihe - konnte dort besichtigt werden. Während einer zweistündigen, sachkundigen Führung erhielten wir interessante Informationen über die Entwicklung der V-1 und V-2. Obwohl bereits intensive Vorbereitungen für ein Galakonzert liefen, für das sich auch der Bundespräsident angesagt hatte, bemühte sich das Museumspersonal, die Besucher so wenig wie möglich davon spüren zu lassen. ![]() Nächste Station war das U-Boot-Museum, ein ehemaliges sowjetisches U-Boot vom Typ "Juliett" (NATO-Bezeichnung). Mit einer Länge von knapp 86m und einer Verdrängung von 4127t verbirgt sich dahinter das größte diesel-elektrische U-Boot, das es je gab. Es war zur Bekämpfung von Flugzeugträger-Gruppen bestimmt und mit Schiff-Schiff Raketen als Hauptbewaffnung ausgerüstet. Die Autonomität betrug 90 Tage. Wie beengt die Besatzung leben und ihren schweren Dienst verrichten musste, bekamen besonders unsere Damen zu spüren. Steile Niedergänge, hohe Überstiege an allen Schotten und enge, verwinkelte Gänge machten die Besichtigung in elegantem Schuhwerk fast zu einem Hindernislauf. Für die Museumsbetreiber gibt es da noch einiges zu tun. Nach dem U-Boot noch ein kurzer Aufenthalt im Dorf Peenemünde, der von den meisten zu einer kleinen Stärkung genutzt wurde, bevor uns die Bäderbahn wieder zurück nach Zinnowitz brachte. ![]() Am Abend startete dann der gemütliche Teil. Mit Speisen und Getränken gut bewirtet und vom DJ Micha mit Tanzmusik versorgt, wurde es ein gemütliches Beisammensein. Die Nacht war wieder einmal viel zu kurz. Nach kräftigem Frühstück am Sonntag ging es zurück in die Heimat-Stützpunkte. Einige nutzten den schönen Tag noch, um die Sehenswürdigkeiten der Insel Usedom zu genießen. Schade, daß mit 33 Teilnehmern die Beteiligung am Treffen diesmal hinter den Erwartungen zurück blieb. Lag es an der notwendigen Verschiebung des Termins um eine Woche? Zum ursprünglich geplanten Wochenende waren bereits im April/Mai alle Usedomer Hotels ausgebucht. Das ergab viel zusätzlichen Aufwand für die Organisatoren, die deshalb besonders enttäuscht über die geringe Resonanz waren. » zurück zur Übersicht "Berichte" « |