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Zum Ende der Seite springen Bordgeschichten 141 3 Bewertungen - Durchschnitt: 8,333 Bewertungen - Durchschnitt: 8,333 Bewertungen - Durchschnitt: 8,33
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countryfahrer countryfahrer ist männlich
Bootsmann


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Hallo Sehmenner und die, die es werden wollen.
Heute mal zu meiner einem.

Um mal ein bißchen weiter auszuholen, habe mich in der Lehre als Funker zur Marine gemeldet und Funkerlehrgänge mitgemacht- Da DIDI DA.
Nun war die Zeit der Musterung.April 1985.
"Wohin wollen Sie"- "Zur Marine"-"Dann müssen Sie sich verpflichten"-"Habe ich unterschrieben"-"Warum Wissen wir nichts davon?"-in Gedanken: bin ich Moses, wächst mir Gras aus den Taschen. "Wann wollen Sie gehen?"-"So schnell wie möglich"- "Dann müssen Sie eher Auslernen!-"Mache ich Doch"
Also bin ich nicht im Mai, sondern im November 1985 eingezogen worden.
Erst mal ein halbes Jahr arbeiten.
Dann der große Tag. 1/2 Jahr Parow.
Bei der Zugaufteilung muss wohl ein Missverständnis aufgetreten sein.
Ich bin bei den Modderbacken gelandet. Nach einem klärendem Gespräch mit dem KCH: "Was haben Sie gelernt?"-"Schlosser!"-Dann sind Sie hier richtig"-"Aber wozu dann die Funkerausbildung bei der GST?"
Später(Jahre) begriff ich: Stasi-Westverwandtschaft-Spionage?
Also bin ich nach 5 Monaten Pumpenmaschinistausbildung in Parow auf der 141 gelandet.

Alles in allem war es ein scheiß Zeit. Über 250 Arbeitsstunden außer Dienst, zig Dienstwiederholungen wegen diverser Wachvergehen, auch als neuer muß man können, was der Alte weiß.

Hatte einmal vergessen, bei Seefahrt das Außenbordventil des Trinkwasserhydrophor´s zu schließen. RuckiZucki waren 19t Trinkwasser Außenbords gepumpt(von 35t).
Gab nach Rückkehr in den Hafen 5x5 Extra Arbeitsstunden nach Dienst. Kannte danach fast alle Rohrleitung mit Vornamen.

Alle Geschichten kann ich hier nicht aufschreiben, gibt sonst Ärger mit der Müsli-Fraktion.

Habe noch ein Paar Geschichten auf Lager, muß ich erst mal wieder zusammen kramen.


Gruß Maxe

__________________
11.1985-04.1986 Flottenschule Parow
04.1986-08.1988 Rostock Hohe Düne,
4.KSS Brigade 141 Rostock,
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07.04.2009 23:01 countryfahrer ist offline E-Mail an countryfahrer senden Beiträge von countryfahrer suchen Nehmen Sie countryfahrer in Ihre Freundesliste auf
Bernd Tiedemann Bernd Tiedemann ist männlich
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RE: Bordgeschichten 141 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Maxe

Wenn ich Deinen Beitrag so lese, würde ich sagen, dass Du aber selber schuld bist an Deiner "Scheiß-Zeit" auf der Rostock. Dass Wachvergehen bestraft werden, ist doch eigentlich normal. Ich kann mir vorstellen, dass es heute auch so ist.
Wenn durch Eigenverschulden die Hälfte des Trinkwassers auf Nimmerwiedersehen verschwindet und es "nur" 5x5 Arbeitsstunden gibt, hast Du ja eigentlich noch Glück gehabt. Überlege mal, es wäre als Sabotage gewertet worden. Schwedt hättest Du dann bestimmt kennengelernt. Aber das hätte ja nicht zum Sozialistischen Wettbewerb gepasst, da der GA-V dann kein Bester Ga geworden wäre.

Gruß Bernd
10.04.2009 22:44 Bernd Tiedemann ist offline E-Mail an Bernd Tiedemann senden Homepage von Bernd Tiedemann Beiträge von Bernd Tiedemann suchen Nehmen Sie Bernd Tiedemann in Ihre Freundesliste auf
01hans1963 01hans1963 ist männlich
Bootsmann


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RE: Bordgeschichten 141 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was das Thema "Schwedt"angeht möchte ich mal folgende Episode aus meiner NVA-Zeit erzählen:Ich habe vom 4.11.1987-28.4.1989 gedient,von April 1988 bis zum Ende meiner Dienstzeit war ich bei der Militärstreife im StoZ Rostock "beheimatet".Dort erlebte ich mal folgende Episode,ein Stabsmatrose der 4.Flottille wurde eingeliefert,der "Genosse"war bereits mehrere Tage abkömmlich und hatte nach eigenem bekunden"die Schnauze voll von dem Sch..."Gegenüber dem Chef der Standortarrestanstalt StoF H. sagte er auch daß er die Absicht hatte zu desertieren.Nachdem er den "Genossen"in sein Hotel aufgenommen hatte sagte mir der StoF:Genosse S.,das eben gesagte haben Sie nicht gehört.Neugierigerweise fragte ich"Genosse StoF was passiert mit dem Stabsmatrosen? Kommt er ins Militärgefängnis nach Schwedt?"Antwort:"Ja und Nein"Er kommt zwar nach Schwedt aber nicht ins Gefängnis sondern in die auch dort ansässige zentrale Arrestanstalt.Wegen seines Vorgesetzten und seinem Kampf um den Bestentitel gibt es kein Straf-sondern ein Disziplinarverfahren"Der Stabsmatrose bekam 8 Wochen Arrest wegen "Unerlaubtem Fernbleiben von der Einheit"Das lustige an der Sache,nachdem er seine Strafe abgebrummt hatte kam er zu seiner Einheit zurück,14 Tage später bekam er seinen ersten Ausgang...und ging wieder stiften.In einem Fernschreiben stand daß der Stabsmatrose Z. nicht zu seiner Einheit zurückgekehrt ist. Den Rest der Geschichte kenne ich nicht,da war ich schon wieder Zivilist. Gruß Hans

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von 01hans1963: 10.06.2009 00:36.

09.06.2009 17:32 01hans1963 ist offline E-Mail an 01hans1963 senden Beiträge von 01hans1963 suchen Nehmen Sie 01hans1963 in Ihre Freundesliste auf
FAHRMAAT143 FAHRMAAT143 ist männlich
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geschockt Mitgefühl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Na , ist ja nicht alles Gold was glänzt , ich wohnte in Sassnitz und Dienst hab ich dann auf der 143 in Warnemünde geschoben , naja mußte auch kompromisse machen und zu der Zeit ging ebend der Fahrmaat EK, als Neuer haste sowieso nichts zu lachen gehabt , ich weiß wie es manchen ging . Ich kannte auch danach alle Leitungen mit Namen und auch die russischen Worte dafür.
Drei Monate im 36 Grad warmen Maschinenraum unten rumkriechen , ja da kochte oft das Wasser im Hintern.
Aber wir leben noch und wie heißt es doch : ...was ein nicht um... macht ein härter.....

Aber es gab auch schöne Zeiten , ich erinnere mich noch an Dezember 87 , da waren Heinz der Quermann , Hauf und Henkler bei uns an Bord und haben dort die Seeleute Wunsch und Grußsendung aufgenommen ..... haben nicht viel davon mitbekommen , da vorher Seefahrt mit Meilenfahrt war und die BB-Maschine nicht genau auf die Welle ausgerichtet war und wir weniger Knoten liefen ...
Hatten ja noch Werftgarantie und die sowjt.Werftler sind dann gekommen und wir haben dann den 68-B angeliftet und ausgerichtet. Mitten in der Arbeit flog das Schott vom BS-5 auf und drei Köpfe glotzten im Saharasturm durchs Luk.
Sie trauten sich dann in Begleitung des LI und StkPa näher an uns ran . Die hatten gleich Schweißperlen im Gesicht.
Wer mal im Maschinenraum vorbei schaute weiß wovon ich spreche-....HaHa
Kurzer Smaltalk und schwupp warnse auch wieder weg.
Konnte nach Abschluß der Arbeiten noch in die Manschaftsmesse zu Quermann meine Grüße an alle Seeleute etc. auf Band sprechen .
Tja aber im Rahmen der Einsatzbereitschaft Ihr wisst ja , wurde im Wechseltörn - Weihnachten und Neujahr verbracht. Freude
26.05.2011 19:56 FAHRMAAT143 ist offline E-Mail an FAHRMAAT143 senden Beiträge von FAHRMAAT143 suchen Nehmen Sie FAHRMAAT143 in Ihre Freundesliste auf
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